Bärlauch

Bärlauch

Das grüne Gold des Waldes

Die Nutz- und Heilpflanze Bärlauch ist schon seit ewigen Zeiten ein kraftvoller Begleiter des Menschen. Seit jeher wussten die Menschen, dass diese nach Knoblauch riechenden, saftig grünen Blätter die letzte Wintermüdigkeit vertreibt und frischen Wind und Antriebskraft in Körper Geist haucht.

Bei beginnender Erdwärme spriessen die ersten zarten Blätter dieses sehr aromatischen Krauts aus dem noch von verwelktem Laub bedeckten Waldboden und verströmen ihren unverwechselbaren Duft. Man kann darin die Botschaft von Mutter Erde spüren, dass die Mikroorganismen, Bodentierchen, Pilze, Moose, Flechten und Gräser, die Bäume und Sträucher, die Wildtiere und Vögel und alles Leben im Wald wieder aktiv werden. Auch das „Kleine Volk“, die Zwerge, Kobolde, Undinen, Feen, und Elfen beginnen so langsam weider mit ihrem Wirken und ihrer Präsenz in der langsam erwachenden Natur.

Kelten und Germanen wussten um die Fähigkeit dieses Krauts, Parasiten im Darm loszuwerden, ihn zu reinigen und zu regenerieren sowie die körpereigenen Kräfte, das Immunsystem, zu stärken. Im Mittelalter wurde die Pflanze auch in den Gärten angebaut und es wurde eine Paste mit Schweineschmalz und Bärlauch gefertigt und kühl gelagert, um bei (Haut-) Krankheiten ein wirkames Mittel zur Regeneration zur Hand zu haben. Bei der Zubereitung von Mahlzeiten wurde sie sozusagen als Geschmacksverstärker oft beigefügt. Heute nehmen wir dafür feines, kaltgepresstes Bio-Olivenöl und mixen es in einer „Moulinette“, nicht allzu fein und fügen am Schluss zum haltbar machen Salz nach Belieben dazu. Abgefüllt in kleine Gläser halten sie so, an einem kühlen Ort aufbewahrt, ein Jahr lang, bis er erneut zu vernehmen ist, der „Lockruf des Goldes aus dem Wald“!

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